Wilhelm Kraus e.K.

Freie Waffen

Freie Waffen

Wir führen eine große Auswahl an freien Waffen wie Airsoft-, CO₂-, Druckluft und Schreckschuss-/Reizstoff-/Signalwaffen (SRS-Waffen). Diese sind ab 18 Jahren frei zu erwerben und zu besitzen. Airsoftwaffen unter 0,5 Joule Bewegungsenergie sind bereits frei ab 14 Jahren.

Eine Übersicht der jeweiligen Art dieser freien Waffen, finden Sie auf den nachfolgenden Seiten. Sollten Sie Fragen haben, scheuen Sie bitte nicht uns anzurufen oder in unserem Ladengeschäft vorbeizukommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Noch ein paar, nicht abschließende, erklärende Hinweise:

  • Führen von Schreckschuss-/Reizstoff-/Signalwaffen (SRS-Waffen)

Wer außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des befriedeten Besitztums die tatsächliche Gewalt über SRS-Waffen, die der zugelassenen Bauart nach § 8 d. Beschußgesetzes entsprechen und das PTB-Zulassungszeichen tragen, ausüben will (führen einer Waffe) bedarf der behördlichen Erlaubnis (Kleiner Waffenschein)Dieser erlaubt das Führen (nicht das Schießen, außer in Fällen des Notwehrrechts) nur für o.g. SRS-Waffen. NICHT jedoch der Airsoft-, CO₂-, Druckluftwaffen!

Kein Kleiner Waffenschein wird benötigt, wer z.B. Schußwaffen

  • mit Zustimmung eines anderen in dessen Wohnung, Geschäftsräumen oder befriedetem Besitztum oder in dessen Schießstätte führt,
  • nicht schußbereit und nicht zugriffsbereit lediglich von einem Ort an einen anderen transportiert (Transport in einem verschlossenen Behältnis), sofern er an beiden Orten keines Waffenscheins bedarf (z.B. Waffenhändler, Schützenverein), …

Der Kleine Waffenschein wird auf Antrag von der zuständigen Waffenbehörde erteilt, wenn der Antragsteller zuverlässig und die persönliche Eignung besitzt, d.h. ein Bedürfnis ist nicht nachzuweisen. Der Umgang mit SRS-Waffen, sowie von Airsoft-, CO₂-, Druckluftwaffen, in der eigenen Wohnung, Geschäftsräumen oder des befriedeten Besitztums ist erlaubnisfrei.

  • Aufbewahrung von Freien Waffen oder Munition seit 06.07.2018

§36 Abs.1 WaffG sagt aus: Wer Waffen oder Munition besitzt, hat die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, daß diese Gegenstände abhanden kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen.

§13 Abs.2 AWaffV sagt weiter aus: Wer Waffen oder Munition besitzt, hat diese ungeladen und unter Beachtung der folgenden Sicherheitsvorkehrungen und zahlenmäßigen Beschränkungen aufzubewahren:
1. mindestens in einem verschlossenen Behältnis: Waffen oder Munition, deren Erwerb von der Erlaubnispflicht freigestellt ist;


Weitere Unterkategorien:

Airsoftwaffen

Airsoftwaffen

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Airsoftwaffen als Federdruck Kurzwaffen unter 0,5 Joule können ab 14 Jahren erworben werden.
Die moderne Form der Erbsenpistole.

Airsoftwaffen als CO₂ und Airsoft-Gas betriebene Versionen können ab 18 Jahren erworben werden .
Diese werden auch im Schießsport (AIPSC) eingesetzt.

Mit allen werden 6mm Plastikkugeln verschossen die es auch als biologisch abbaubare Version gibt, damit im Garten kein Plastik rumliegt welches Tieren u.U. gefährlich werden könnte.

Druckluftwaffen

Druckluftwaffen

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Druckluftwaffen werden umgangssprachlich auch als LuftpistoleLuftgewehr oder Luftdruckgewehr bezeichnet, wobei die drei letztgenannten eine technisch falsche Bezeichnung ist. Diese Waffen funktionieren unter Anwendung von Druckluft, haben jedoch nichts mit dem Luftdruck an sich zu tun.

 

Schreckschuss-/Reizstoff-/Signalwaffen

Schreckschuss-/Reizstoff-/Signalwaffen

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Schreckschuss-/Reizstoff-/Signalwaffen wurden früher auch Scheintod-Waffen genannt.

Aus ihnen werden Knallkartuschen (im Volksmund Platzpatronen), oder Reizstoffkartuschen verschossen. Nach Waffengesetz sind es Kartuschen und keine Patronen da kein Geschoß vorhanden ist, welches ein Merkmal einer Patrone ist. In der Waffe selbst befindet sich somit auch kein Patronen-, sondern ein Kartuschen-Lager.

Knallkartuschen werden u.a. bei Startsignalen im Sport verwendet, zur Ausbildung von Hunden, zum Abschießen von Pyrotechnischer Munition, oder zum Abschrecken (daher Schreckschuß) potenzieller Angreifer (zwei- und vierbeinige).

Reizstoffkartuschen können bei der Selbstverteidigung wirksam eingesetzt werden. Hier gibt es unterschiedliche Wirkstoffe wie CS-Gas und Pfefferkartuschen (Pfefferspray). I.d.R. reicht aber die abschreckende Wirkung bei Zeigen einer Schußwaffe und es muß gar kein Schuß abgegeben werden um die drohende Gefahr wirksam abzuwehren.

Auf unseren Internetseiten unter „Video´s und Wissenswertes“ wird einiges erklärt.

VDB Fördermitglieder hat diese "Kleine Anfrage" vom 10.12.2021 vor zwei Tagen mit diesen Worten gepostet:
>>Das Waffenrecht ist Thema einer Kleinen Anfrage (20/304) der AfD-Fraktion. Die Abgeordneten interessieren sich insbesondere für den Umgang mit Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen und wollen wissen, wie die Bundesregierung die aus diesen Waffen resultierende Gefahr einschätzt und ob gesetzliche Verschärfungen geplant sind.
Man darf gespannt sein, ob die Antwort mehr Licht ins Dunkel bringt...
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-873998 <<
Wer lieber Videos sieht statt Dokumente zu lesen, kann sich das gunvlog.org Video anschauen: https://youtu.be/-ae9NL_gD9M
Laut dem Dokumentationssystem des Deutschen Bundestags soll es seit 03.01.22 eine Antwort der Bundesregierung geben. Diese liegt im System aber aktuell noch nicht vor: https://dip.bundestag.de/.../versch%C3%A4rfungen.../283309
Auch wir sind auf die Antworten gespannt.
Wir erinnern noch einmal daran, dass der VDB und die AfD versucht haben, den Inhalt des „Berichts des BMI zum Thema ,Schreckschusswaffen: Verschärfung des Waffenrechtsʻ (Stand: 26. Februar 2021) (nicht freigegeben)" zu erfahren.
Der VDB bekam eine ablehnende Antwort, die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD ist ziemlich inhaltsleer: https://dserver.bundestag.de/btd/19/274/1927417.pdf

Selbstschutz

Selbstschutz

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Zum Zwecke des Selbstschutzes finden Sie bei uns diverse Abwehrsprays, auch als Gel und neu auch als Schaum (besonders für Räume geeignet – Treffer sehr gut sichtbar – etwas geringere Reichweite als Spray oder Gel), Teleskop-Schlagstöcke, Schrillalarm und Reizstoffwaffen (letztere siehe entsprechende Kategorie).
Manches darf in der Öffentlichkeit ohne besondere Erlaubnis zugriffsbereit bei sich getragen (lt. Waffengesetz „Führen“) werden, für manches gilt ein absolutes Führverbot (der Erwerb und Besitz ist jedoch frei), oder darf nur mit zu beantragender amtlicher Erlaubnis geführt werden. Es gelten aber auch Einschränkungen des Führens auch wenn eine behördliche Erlaubnis vorliegt, etwa bei öffentlichen Veranstaltungen.
Neben dem Führen, also das zugriffsbereite bei sich tragen, gibt es lt. Waffengesetz den Begriff des verschlossenen transportierens, welches unter bestimmten Voraussetzungen erlaubnisfrei ist.

Dieses Thema ist für die Allgemeinheit sehr unübersichtlich.
Es ist viel Halbwissen verbreitet, auch und vor allem durch die Medien.
Hier ist der Fachhandel mit fachkundiger Beratung der erste Ansprechpartner.
Das Waffengesetz in Deutschland ist nach dem Steuerrecht das komplexeste Gesetz!

Auf unseren Internetseiten unter „Video´s und Wissenswertes“ wird einiges erklärt.



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